Arbeit und Abenteuer verbinden? - Na klar!

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Außer dem Anfangsbuchstaben scheinen die Begriffe Arbeit und Abenteuer zunächst mal nicht viel gemein zu haben… Warum das bei Saint-Gobain nicht immer so sein muss, möchte ich euch in diesem kleinen Blog-Post vermitteln.

Karriere
Hoffmann

Namesté und schöne Grüße aus dem sonnigen Chennai im Süden Indiens - oder genauer: aus dem World Glass Complex Chennai, dem Produktionsstandort mit dem höchsten Investitionsvolumen innerhalb der gesamten Saint-Gobain Gruppe (Mehr über den Standort Chennai erfahrt ihr hier). Ich befinde mich hier an meinem Standort für mein zweites Projekt im Global Player Programm. Der Name legt es bereits nahe: Hier am Standort dreht sich alles um Glas, also das Produkt, mit dem bei Saint-Gobain alles anfing. Für jemanden wie mich, der in seinem bisherigen Leben noch keine Berührungspunkte mit der Glasproduktion hatte, eine sehr spannende und lehrreiche Umgebung. Dies brachte allerdings auch die Herausforderung mit sich, sich nicht nur an ein neues Land, eine andere Arbeitsweise und Kultur zu gewöhnen, sondern sich daneben fachlich auch noch mit einem ungewohnten und speziellen Produkt zu beschäftigen. Auf Grund des gelungenen ersten Projekts bei Seals in Wertheim blickte ich der Herausforderung dennoch zuversichtlich und mit großer Vorfreude entgegen.

Mein Weg nach Indien
Aber der Reihe nach… Wie bin ich eigentlich hier gelandet? Schon zu meinem Start als „Global Player“ im Mai 2017 war für mich klar, dass ich die Chance des vorgesehenen 6-monatigen Auslandsprojekts nutzen wollte, um in eine andere Kultur einzutauchen und noch einmal etwas ganz Neues zu erleben. Während meine Global Player Kollegen meist in Europa blieben oder nach Nordamerika gingen, zog es mich nach Asien. Dabei kam mir die große Flexibilität des Global Player Programms sehr entgegen. Jedem Trainee wird ein großer individueller Gestaltungsspielraum eingeräumt!

Durch die Unterstützung und das große Netzwerk meines Mentors bekam ich die Chance, mich den indischen Kollegen in Chennai vorzustellen, meine Vorkenntnisse und Wünsche für ein Projekt zu äußern und mich über die gegebenen Möglichkeiten am Standort zu informieren. Trotz der großen Distanz lief der Kontakt zumeist sehr unkompliziert ab und ich hatte die Gelegenheit, direkt mit wichtigen Entscheidern zu sprechen. Und so war für mich schnell die Entscheidung gefallen, mein Auslandsprojekt in Indien zu bestreiten. 

Nachdem die Formalitäten geklärt waren, begannen im Januar dann die Vorbereitungen: Ein Visum musste her, Reiseimpfungen mussten aufgefrischt, Flüge gebucht und letztlich Koffer für 6 Monate Indien (also Sommer und Regenzeit) gepackt werden. Am 01.02.2018 startete ich dann vom Kölner HBF aus über den Flughafen Frankfurt meine Reise nach Chennai und das Abenteuer Indien konnte beginnen…

Ankunft in Chennai
Dass Leben und Kultur in Indien anders sind sollte jedem klar sein, bevor man ein Projekt hier antritt. Wie anders es wirklich ist, kann man jedoch aus keinem Ratgeber, Blog oder Reisebericht erfahren - man muss es erlebt haben! Zu meinem Glück haben mich die Kollegen hier am Standort sehr nett empfangen und mir, mit der berühmten indischen Gastfreundschaft, die Eingewöhnung sehr erleichtert. Der kollegiale Zusammenhalt ist hier grundsätzlich stark ausgeprägt. Dies schlägt sich auch in den zahlreichen Erlebnissen mit Kollegen nieder, von denen ich euch einige vorstellen möchte:

Saint-Gobain India Sportsday: einmal jährlich wird das örtliche Fußballstadion gemietet und zum Schauplatz für die Wettkämpfe der „SG Olympics“, wo Mitarbeiter und Angehörige einen schönen Samstag mit Wettkämpfen für Jung & Alt verbringen können. 

Holi: Ich hatte die Chance, dieses weltbekannte indische Volksfest mit Kollegen zu erleben. Wie man sehen kann, waren die Kollegen ganz erpicht darauf mich einzufärben…

Indische Hochzeit: Eine große Ehre war die Einladung zur Hochzeit der Nichte eines Arbeitskollegen, der ich mit großer Vorfreude folgte. Ich sollte nicht enttäuscht werden…

Ich hoffe, ich konnte euch einen ersten Eindruck von der Organisation des Auslandsprojekts und meinen bisherigen Erlebnissen in Indien geben. Falls ihr Fragen zu meinem Aufenthalt in Indien oder zum Global Player Programm generell habt, könnt ihr mich gerne auf Xing anschreiben.

Ach ja! Ein spannendes Projekt vor Ort habe ich selbstverständlich auch! Darüber berichte ich euch aber ein anderes Mal….

Bis dahin 
Fabian Hoffmann